Angst ist kein Ungehorsam. Sicherheit entsteht durch vorhersehbare Abläufe, Abstand und positive Erfahrungen. Ziehe bei starker Angst eine gewaltfrei arbeitende Fachperson hinzu.
Angst erkennen
Meiden, Erstarren, Hecheln, Zittern oder Übersprungshandlungen sind Signale von Überforderung. Sie bedeuten nicht, dass der Hund stur oder unwillig ist.
Training ohne Druck
Vergrößere Abstand, biete Rückzug an und arbeite mit kleinen, machbaren Schritten. Strafe, Festhalten und erzwungene Kontakte verschärfen Angst. Bei starken Reaktionen sollte eine gewaltfrei arbeitende Fachperson eingebunden werden.
Checkliste
- Ruhige, sichere Rahmenbedingungen schaffen.
- Verhalten beobachten und kleine Fortschritte festhalten.
- Bei Unsicherheit frühzeitig fachlichen Rat einholen.
