Gemeinsam mit ihrer geschwächten Mama wurden ENGEL und STERNCHEN auf den Straßen von Galati gefunden. Völlig entkräftet, von der Welt vergessen, doch vom Leben nicht losgelassen. Ihre kleinen Körper waren schwach, ihr Herz kaum in der Lage, die Hoffnung zu tragen, die man für sie hegte.
In der Tierklinik erfuhren sie zum ersten Mal, was es heißt, umsorgt zu werden: liebevolle Hände, Wärme, Nähe, Fürsorge. Alles, was Menschen geben konnten, wurde ihnen geschenkt – mit dem Wunsch, dass sie leben, wachsen, spielen und lieben lernen dürfen.
Ihre Herzen waren leider zu zart für diese Welt. Nur wenige Wochen durften sie bleiben. Und doch: Ihre Existenz war echt, ihr Licht sichtbar, ihre Spuren unvergänglich. Zwei winzige Seelen, deren Herzschläge uns berührt haben – für einen Augenblick, der zur Unendlichkeit wurde.
Ihre Namen tragen ein Stück Hoffnung:
ENGEL – für das himmlische Band, das uns mit ihnen verbindet.
STERNCHEN – für das Licht, das kurz aufblinkt und ewig leuchtet.
Sie wurden geliebt – von Menschen, die ihnen nicht den Rücken kehrten, sondern ihnen die Würde eines echten Lebens schenkten wollten. Sie sind gegangen, bevor man sie richtig kennenlernte – aber niemals, ohne Liebe erfahren zu haben.
Möge ihr Licht weitertragen, was Worte nicht sagen können – in jedem Windhauch, in jedem Stern, der still über die Welt wacht. In unseren Herzen sind sie nicht verloren – sie sind angekommen.
R.I.P.
