Friedel

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Über mich

Ich bin Friedel.

Ich bin ein altes Mädchen geworden. Mein Leben war immer im gleichen Rhythmus. Ich hatte mein Frauchen, ich hatte mein Zuhause, meinen Alltag. Jahrein, Jahraus. Von alldem ist nichts mehr übrig, außer dem Fragezeichen in meinem Kopf. Alles begann, als mich eine diese Blechkiste angefahren hat. Höllische Schmerzen hatte ich und laufen konnte ich auch nicht mehr, mein eines Hinterbein, das wollte einfach nicht mehr mitlaufen. Mein Frauchen brachte mich erstmal nach Hause, dachte sicher, das wird schon wieder. Ich lernte mit den Schmerzen zu leben und halt mit der gesunden Seite über den Boden zu robben. Aber irgendwann ging das einfach nicht mehr und ich blieb einfach liegen und jammerte leise.
Da merkte Frauchen, dass es so nicht ging und brachte mich zum Tierheim Help Labus in Galati. Sie gab mich dort ab und liebe Mädels und auch ein netter Doc kümmerten sich von da an um mich. Schnell waren die Schmerzen weg und auch mein Hinterbein heilte gut, ich konnte sogar bis es ganz heil war herrumlaufen oder sagen wir herumhumpeln. Sie hatten so etwas darum gemacht, so dass ich hinten nichts bewegen konnte. Es war ein bisschen mühsam mit Hinlegen und Sitzen, es ging halt nicht so richtig, aber ich nahm wieder am Leben teil.
Jeden Tag dachte ich, dass Frauchen mich doch jetzt wieder abholen kann, es geht mir doch besser. Aber sie kam nicht. Es wurde oft hell und wieder dunkel, die Sonne schien an einem Tag und an einem anderen regnete es. Aber sie kam nicht. Eines Tages war ich wieder beim Doc und er nahm dieses starre Ding ab, untersuchte mich und sagte: Prima, alles gut, du kannst jetzt wieder alleine laufen. Ja toll, für ihn war alles gut, er hatte mich gesund gemacht und alles gut. Aber für mich war gar nichts gut, denn Frauchen war immer noch nicht gekommen. Aber jetzt, wo ich wieder alleine laufen kann, da musste sie doch kommen, jetzt gab es doch keinen Grund mehr, mich hierzulassen. Es wurde wieder hell und dunkel, die Sonne schien und der Regen fiel. Aber Frauchen kam und kam und kam nicht.
Mittlerweile habe ich die Hoffnung aufgegeben. Ich lebe jetzt hier im Gehege mit den anderen, und frage mich ob ich je wieder in einem Haus leben, auf einem weichen Sofa liegen, gekrault, Sonntags den Tatort schauen, durch des Wald spazieren werde und Frauchen mir etwas Leckeres kocht.

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