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Freddy

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Unser armer Freddy (09/2017, SH 57 cm)
Rasse: Mischling   
Geburtsdatum: geschätzt 31.09.2017                 
Geschlecht: männlich, kastriert
Größe: 57 cm SH
Gewicht: ca. 24 kg
Aufenthaltsort: Sibiu / Rumänien

Bei seiner Ausreise ist er vollständig geimpft, gechippt, entwurmt und entfloht

Beschreibung:

Freddy ist eines Tages aus dem Nichts in einem Dorf aufgetaucht und wurde von einer unserer Pflegestellen gesichtet. Sie haben uns gebeten, ihn aufzunehmen, weil er so ein lieber Kerl ist.

Er wurde eine Woche lang vor ihrem Tor gefüttert, aber Hunger war nicht seine größtes Leiden, sondern, dass er kein Zuhause hat. Als wir zusagten, bei der Vermittlung zu helfen, haben sie ihn auf den Hof gelassen und er war ganz plötzlich im 7-ten Himmel. Freddy ist ein sehr kluger Kerl, er lernt viel und schnell, er ist sehr lieb und freundlich, aber auch sehr sensibel und noch etwas unsicher. Er versucht immer alles richtig zu machen, ist gehörig und läuft innerhalb dieser kurzen Zeit schon bei Fuß. Mit Hundedamen hat er überhaupt kein Problem, egal ob groß oder klein. Mit dem jungen Rüden auf dem Hof auch nicht, vielleicht, weil er schon vor ihm da war oder jünger ist, wenn er aber aus dem Hof rauskommt, um spazieren zu gehen, dann bellt er die anderen weg, knurrt sie an und will sie wegscheuchen, jedoch nur bei Rüden. Er liebt die Kinder (10 und 14 Jahre) der Familie und fährt gern Auto.

Wie die Pflegestelle jetzt von den Dorfbewohnern erfahren hat, hatte Freddy einen Tierquäler als Besitzer, der ihn täglich brutal geschlagen hat, das haben alle Nachbarn mitbekommen. Er hat ihn dann mit Schlägen vom Hof gejagt und als wär das nicht schon genug, hat ihn ein Alkoholiker aus dem Dorf gefangen, ständig geschlagen und wollte ihn dann im Fluß ertränken. Irgendwie konnte  Freddy entkommen und flüchtete in die Wälder, wo er tagelang umherirrte, der Hunger hat ihn scheinbar wieder ins Dorf getrieben, aber das war sein Glück, denn unsere Pflegestelle hat ihn dann in ihre Obhut genommen.

Jetzt zu seinem Gesundheitszustand:

Durch die vielen Schläge ist sein linkes Auge deformiert und viel kleiner als normal, er ist auf dem Auge blind. Die Pflegefamilie sagt, dass sie manchmal sieht, wie ihm Futterstückchen aus dem Mund fallen und so haben wir ihn erneut zum Tierarzt gebracht. Durch die Schläge auf den Kopf wurde sein Trigeminus Nerv verletzt und das wird auch so bleiben, aber das scheint ihn nicht zu stören und es behindert ihn auch nicht. Leider hat der Tierarzt auch festgestellt, dass Freddy auf dem rechten, vermeindlich gesunden Auge eine Netzhautatrophie hat, das heißt er wird über kurz oder lang auch auf dem rechten Auge erblinden. Es gibt eine Behandlung, um diese Krankheit unter Kontrolle zu halten, es muss 2 x im Jahr für 2 Monate eine Medikamentenkur gemacht werden, es wurde gleich heute damit angefangen.

Freddy wünscht sich seine eigene, liebevolle Familie, allerdings ohne Rüden im Haushalt, bei der er sein Leben verbringen darf.

 Wir vermitteln nach positiver Platzkontrolle mit Schutzvertrag und einer Schutzgebühr von 350 € bei kastrierten Hunden.

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